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Famotidin STADA 20mg
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Famotidin STADA 20mg

  • Filmtabletten
  • STADAPHARM GmbH
  • 00592704
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Beschreibung - Famotidin STADA 20mg

Zwölffingerdarmgeschwüre Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Zwölffingerdarmgeschwüren Magengeschwür Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre) Zollinger-Ellison-Syndrom Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden. Art der Anwendung? Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Dauer der Anwendung? Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde... mehr

Produktdetails - Famotidin STADA 20mg

Anwendung & Indikation Zwölffingerdarmgeschwüre Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Zwölffingerdarmgeschwüren Magengeschwür Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre) Zollinger-Ellison-Syndrom Anwendungshinweise Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden. Art der Anwendung? Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Dauer der Anwendung? Die... mehr

Anwendung & Indikation

  • Zwölffingerdarmgeschwüre
  • Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Zwölffingerdarmgeschwüren
  • Magengeschwür
  • Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre)
  • Zollinger-Ellison-Syndrom

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren 4-8 Wochen, bei leichter Refluxösophagitis 6-12 Wochen. Bei Zollinger-Ellison-Syndrom und zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Zwölffingerdarmgeschwüren ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt.

Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Zwölffingerdarm- und Magengeschwüre:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene2 Tabletten1-mal täglichvor dem Schlafengehen, unabhängig von der Mahlzeit
Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten von Zwölffingerdarmgeschwüren:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene1 Tablette1-mal täglichabends, unabhängig von der Mahlzeit
Leichte Formen der Refluxösophagitis:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene1 Tablette2-mal täglichunabhängig von der Mahlzeit
Zollinger-Ellison-Syndrom: Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden. Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette
WirkstoffFamotidin20 mg
HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+
HilfsstoffHypromellose+
HilfsstoffMagnesium stearat+
HilfsstoffMaisstärke+
HilfsstoffPovidon K25+
HilfsstoffPropylenglycol0,2 mg
HilfsstoffMaisstärke, vorverkleistert+
HilfsstoffTalkum+
HilfsstoffTitandioxid+

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Eingeschränkte Nierenfunktion

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Magen-Darm-Beschwerden, wie:
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Durchfälle
    • Blähungen
    • Verstopfung
  • Appetitlosigkeit
  • Mundtrockenheit
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Müdigkeit
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
    • Juckreiz
    • Hautausschlag

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

Was sollten Sie beachten?
  • Das Arzneimittel kann Symptome verschleiern, die auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten. Lassen Sie deshalb länger anhaltende Beschwerden vor Einnahme des Arzneimittels von Ihrem Arzt abklären.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff hemmt die Freisetzung von Magensäure, die durch den Botenstoff Histamin vermittelt wird. Normalerweise lagert sich Histamin an spezielle Bindungsstellen der Magenschleimhaut an und gibt so das Signal für die Ausschüttung der Magensäure. Der Wirkstoff unterdrückt diesen Mechanismus, indem er den Botenstoff von seinen Bindungsstellen verdrängt. Dies ist erwünscht, wenn zu viel Magensäure produziert wird, bzw. Geschwüre im Magen-Darm-Bereich bestehen.
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