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Imipramin-neuraxpharm 10mg
rezeptpflichtig

Imipramin-neuraxpharm 10mg

  • Filmtabletten
  • neuraxpharm Arzneimittel GmbH
  • 00448924
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Beschreibung - Imipramin-neuraxpharm 10mg

Depression, stark ausgeprägt In Kombination mit anderen therapeutischen Maßnahmen: Schmerzen, längeranhaltend Bettnässen Pavor nocturnus (Nächtliche Angstanfälle) Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn sich trotz Arzneimitteleinnahme Ihre Erkrankung verschlechtert, vor allem wenn Sie Gedanken entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden. Art der Anwendung?... mehr

Produktdetails - Imipramin-neuraxpharm 10mg

Anwendung & Indikation Depression, stark ausgeprägt In Kombination mit anderen therapeutischen Maßnahmen: Schmerzen, längeranhaltend Bettnässen Pavor nocturnus (Nächtliche Angstanfälle) Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn sich trotz Arzneimitteleinnahme Ihre Erkrankung verschlechtert, vor allem wenn Sie Gedanken entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Anwendungshinweise Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker... mehr

Anwendung & Indikation

  • Depression, stark ausgeprägt
In Kombination mit anderen therapeutischen Maßnahmen:
  • Schmerzen, längeranhaltend
  • Bettnässen
  • Pavor nocturnus (Nächtliche Angstanfälle)
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn sich trotz Arzneimitteleinnahme Ihre Erkrankung verschlechtert, vor allem wenn Sie Gedanken entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Erbrechen, Krämpfen, Bewusstseinsstörungen und Atemstörungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt. Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung. Das Arzneimittel ist vor allem für den Behandlungsbeginn geeignet. Für die Folgebehandlung stehen Arzneimittel mit höherem Wirkstoffgehalt zur Verfügung. Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert: Allgemeine Empfehlung - Behandlungsbeginn:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Kinder von 5-8 Jahren1 Tablette1-2 mal täglichabends, evtl auch morgens, unabhängig von der Mahlzeit
Kinder von 9-14 Jahren1-2 Tabletten2-3 mal täglich (2-5 Tabletten pro Tag)morgens und abends, evtl. auch mittags, unabhängig von der Mahlzeit
Jugendliche ab 15 Jahren2-3 Tabletten2-3 mal täglich (5-8 Tabletten pro Tag)morgens und abends, evtl. auch mittags, unabhängig von der Mahlzeit
Erwachsene1-2 Tabletten3-mal täglichmorgens, mittags und abends, unabhängig von der Mahlzeit
Patienten ab 65 Jahren1 Tablette1-mal täglichmorgens oder abends, unabhängig von der Mahlzeit
Allgemeine Empfehlung - bei schweren Formen:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene5 Tabletten3-mal täglichmorgens, mittags und abends, unabhängig von der Mahlzeit
Patienten ab 65 Jahren1-2 Tabletten2-3 mal täglich (3-5 Tabletten pro Tag)morgens und abends, evtl. auch mittags, unabhängig von der Mahlzeit
Bei Bettnässen: Allgemeine Empfehlung:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Kinder von 5-8 Jahren1-2 Tabletten1- mal täglichabends, unabhängig von der Mahlzeit
Kinder von 9-14 Jahren2-5 Tabletten1-mal täglichabends, unabhängig von der Mahlzeit
Jugendliche ab 15 Jahren5-8 Tabletten1-mal täglichabends, unabhängig von der Mahlzeit
Erwachsene3-6 Tabletten1-mal täglichabends, unabhängig von der Mahlzeit
Patienten ab 65 Jahren1 Tablette1-mal täglichabends, unabhängig von der Mahlzeit

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette
WirkstoffImipramin hydrochlorid10 mg
entsprichtImipramin8,85 mg
HilfsstoffLactose-1-Wasser+
HilfsstoffPovidon K30+
HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+
HilfsstoffCarboxymethylstärke, Natrium+
HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
HilfsstoffMagnesium stearat+
HilfsstoffTalkum+
HilfsstoffHypromellose+
HilfsstoffMacrogol 400+
HilfsstoffTitandioxid+
HilfsstoffGelborange S+
HilfsstoffCochenillerot A+

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss
    • vor Hitze geschützt
    • vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Verengung im Magenausgang
  • Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt
  • Delirium (Verwirrtheitszustand)

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
  • Verstopfung, chronische
  • Darmverschluss durch eine Darmlähmung
  • Blutbildungsstörungen
  • Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
  • Herzrhythmusstörungen, wie:
    • AV-Block (Störung der Erregungsleitung vom Vorhof des Herzens zur Kammer), 1., 2. und 3. Grad
  • Neigung zu Krampfanfällen, wie bei:
    • Epilepsie
    • Psychosen aufgrund von Hirnschäden
    • Alkoholmissbrauch
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Harnverhalt
  • Prostatavergrößerung
  • Eingeschränkte Leberfunktion
  • Engwinkelglaukom
  • Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
  • Schilddrüsenüberfunktion

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder unter 5 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Magen-Darm-Beschwerden, wie:
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Verstopfung
  • Appetitlosigkeit
  • Mundtrockenheit
  • Gewichtszunahme
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Benommenheit
  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit
  • Zittern
  • Delirium (Verwirrtheit)
  • Halluzinationen
  • Orientierungslosigkeit
  • Missempfindungen, wie:
    • Kribbeln
    • Taubheitsgefühl am Körper
  • Sonderbare (paradoxe) Reaktionen, wie:
    • Selbstmordgedanken
    • Angstzustände
    • Unruhe
    • Erregung
  • Schwitzen
  • Hitzewallungen
  • Sehstörungen, wie:
    • Störung der Nah- und Ferneinstellung des Auges (Akkommodation)
    • Verschwommenes Sehen
  • Eingeschränkte Bildung von Tränenflüssigkeit (wichtig für Kontaktlinsenträger)
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
    • Hautausschlag
    • Nesselausschlag
  • Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
  • Herzrhythmusstörungen
  • Pulsbeschleunigung
  • Herzklopfen
  • Störungen beim Wasserlassen
  • Leberfunktionsstörungen, wie:
    • Anstieg der Leberwerte
  • Veränderung des Blutbildes, wie:
    • Leukopenie (Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen), erste Anzeichen können Halsschmerzen oder Fieber sein: Wenden Sie sich bei Auftreten solcher Anzeichen sofort an Ihren Arzt.
  • Milchabsonderung aus der Brust (Galaktorrhoe)
  • Störungen der Sexualfunktion
  • Gefühl der "verstopften Nase"

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
  • Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Tartrazin (E 102), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Amaranth (E 123) und Ponceau 4R (E 124)).
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff greift in die Übermittlung von Signalen im Gehirn ein, indem er die Wirkungsdauer von stimmungsaufhellend wirkenden Botenstoffen im Gehirn erhöht. Dadurch wird Depressionen entgegengewirkt, Schmerz als weniger belastend empfunden und allgemein die Stimmungslage verbessert.
  • Arzneimittel