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LYNPARZA 100MG FILMTABL
rezeptpflichtig

LYNPARZA 100MG FILMTABL

  • Filmtabletten
  • AstraZeneca GmbH GB Spezialvertrieb
  • 13704300
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Beschreibung - LYNPARZA 100MG FILMTABL

Was das Arzneimittel ist und wie es wirkt Es enthält den Wirkstoff Olaparib. Olaparib ist ein Arzneimittel gegen Krebserkrankungen, das PARP-Hemmer (Poly[Adenosindiphosphat Ribose]-Polyme-rase-Hemmer) genannt wird. PARP-Hemmer können Krebszellen zerstören, die DNA-Schäden nicht gut reparieren können. Diese spezifischen Krebszellen können identifiziert werden durch: ein Ansprechen auf eine Platin-haltige Chemotherapie oder die Suche nach defekten DNA-Reparaturgenen, wie z.B.... mehr

Produktdetails - LYNPARZA 100MG FILMTABL

Anwendung & Indikation Was das Arzneimittel ist und wie es wirkt Es enthält den Wirkstoff Olaparib. Olaparib ist ein Arzneimittel gegen Krebserkrankungen, das PARP-Hemmer (Poly[Adenosindiphosphat Ribose]-Polyme-rase-Hemmer) genannt wird. PARP-Hemmer können Krebszellen zerstören, die DNA-Schäden nicht gut reparieren können. Diese spezifischen Krebszellen können identifiziert werden durch: ein Ansprechen auf eine Platin-haltige Chemotherapie oder die Suche nach defekten... mehr

Anwendung & Indikation

  • Was das Arzneimittel ist und wie es wirkt
    • Es enthält den Wirkstoff Olaparib. Olaparib ist ein Arzneimittel gegen Krebserkrankungen, das PARP-Hemmer (Poly[Adenosindiphosphat Ribose]-Polyme-rase-Hemmer) genannt wird.
    • PARP-Hemmer können Krebszellen zerstören, die DNA-Schäden nicht gut reparieren können. Diese spezifischen Krebszellen können identifiziert werden durch:
      • ein Ansprechen auf eine Platin-haltige Chemotherapie oder
      • die Suche nach defekten DNA-Reparaturgenen, wie z.B. BRCA-(BReast CAncer)-Genen.
  • Wofür das Arzneimittel angewendet wird
    • Es wird angewendet zur Behandlung von Eierstockkrebs, der erneut aufgetreten ist (Rezidiv). Es kann angewendet werden, nachdem der Krebs auf eine vorherige Behandlung mit einer Platin-basierten Standard-Chemotherapie angesprochen hat.

Anwendungshinweise

  • Schlucken Sie die Tabletten im Ganzen, mit oder ohne eine Mahlzeit.
  • Nehmen Sie das Präparat einmal morgens und einmal abends ein.
  • Kauen, zerbrechen, teilen oder lösen Sie die Tabletten nicht auf, da dies einen Einfluss darauf haben kann, wie schnell das Arzneimittel in Ihren Körper gelangt.

Dosierung

  • Ihr Arzt hat Ihnen diese Filmtabletten verschrieben.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizin-ischen Fachpersonal ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Wie viel ist einzunehmen?
    • Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie viele Tabletten Sie nehmen sollen. Es ist wichtig, dass Sie die gesamte empfohlene Tagesdosis jeden Tag einnehmen. Setzen Sie die Einnahme so lange fort, wie von Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal angewiesen.
    • Die übliche empfohlene Dosis beträgt 300mg (2 x 150mg Tabletten) zweimal täglich - insgesamt 4 Tabletten jeden Tag.
  • Ihr Arzt kann eine andere Dosis verschreiben, wenn:
    • Sie Probleme mit Ihren Nieren haben. Sie werden aufgefordert werden, 200mg zu nehmen (2 x 100mg Tabletten) zweimal täglich - insgesamt 4 Tabletten täglich.
    • Sie bestimmte Arzneimittel einnehmen, die die Wirkung von diesem Präparat beeinflussen können.
    • bei Ihnen bestimmte Nebenwirkungen auftreten, während Sie die Tabletten einnehmen. Ihr Arzt kann Ihre Dosis reduzieren oder die Behandlung beenden, entweder für einen kurzen Zeitraum oder dauerhaft.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie mehr als die normale Dosis eingenommen haben, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder das nächste Krankenhaus.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis zur vorgesehenen Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis (zwei Dosen gleichzeitig) ein, um die Einnahme der vergessenen Dosis nachzuholen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Wirkstoffe

Natrium stearylfumarat
Gesamt Natrium Ion
Titan dioxid
Mannitol
Hypromellose
Macrogol 400
Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser
Copovidon
Silicium dioxid, hochdispers
Olaparib

Gegenanzeigen Schwangerschaft

  • Schwangerschaft
    • Sie sollten das Präparat nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden könnten, da dieses Arzneimittel einem ungeborenen Baby schaden kann.
    • Sie sollten während der Einnahme dieses Arzneimittels nicht schwanger werden. Während der Einnahme dieses Arzneimittels und noch 1 Monat nach der letzten Einnahme sollten Sie eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Es ist nicht bekannt, ob dieses Präparat möglicherweise die Wirksamkeit von einigen hormonhaltigen Verhütungsmitteln beeinflusst. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie ein hormonhaltiges Verhütungsmittel einnehmen, weil Ihr Arzt möglicherweise zusätzlich eine nicht hormonelle Verhütungsmethode empfehlen wird.
    • Vor Beginn der Therapie, in regelmäßigen Abständen während der Therapie sowie 1 Monat nach der letzten Einnahme der Tabletten sollte ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden. Wenn Sie während dieser Zeit schwanger werden, müssen Sie umgehend mit Ihrem Arzt sprechen.
  • Stillzeit
    • Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel in die Muttermilch übergeht. Sie dürfen während der Behandlung und 1 Monat nach der letzten Einnahme der Tabletten nicht stillen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie beabsichtigen, zu stillen.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden:
    • wenn Sie allergisch gegen Olaparib oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind
    • wenn Sie stillen.
  • Nehmen Sie das Präparat nicht ein, wenn eine dieser Angaben auf Sie zutrifft. Wenn Sie nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal.

Neben- und Wechselwirkungen

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Dazu gehören auch nicht verschreibungspflichtige und pflanzliche Arzneimittel. Dies ist notwendig, da dieses Präparat die Wirkweise anderer Arzneimittel beeinflussen kann. Andere Arzneimittel können ebenfalls die Wirkweise des Präparates beeinflussen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder eine Einnahme beabsichtigen:
      • andere Arzneimittel gegen Krebserkrankungen
      • eine Impfung oder ein Arzneimittel, das das Immun-system unterdrückt, da Sie möglicherweise engmaschig überwacht werden müssen
      • Itraconazol, Fluconazol - zur Behandlung von Pilzinfektionen
      • Telithromycin, Clarithromycin, Erythromycin - zur Behandlung von bakteriellen Infektionen
      • Proteaseinhibitoren, verstärkt mit Ritonavir oder Cobicistat, Boceprevir, Telaprevir, Nevirapin, Efavirenz - zur Behandlung von viralen Infektionen, einschließlich HIV
      • Rifampicin, Rifapentin, Rifabutin - zur Behandlung von bakteriellen Infektionen, einschließlich Tuberkulose (TBC)
      • Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital - als Schlafmittel oder zur Behandlung von Krampfanfällen und Epilepsie
      • pflanzliche Arzneimittel, die Johanniskraut enthalten (Hypericum perforatum) - diese werden hauptsächlich bei Depressionen eingesetzt
      • Digoxin, Diltiazem, Furosemid, Verapamil, Valsartan - zur Behandlung von Herzerkrankungen oder Bluthochdruck
      • Bosentan - zur Behandlung von Bluthochdruck in der Lunge
      • Statine, z.B. Simvastatin, Pravastatin, Rosuvastatin - zur Senkung der Cholesterinspiegel im Blut
      • Dabigatran - zur Blutverdünnung
      • Glibenclamid, Metformin, Repaglinid - zur Behandlung von Diabetes
      • Mutterkornalkaloide - zur Behandlung von Migräne und Kopfschmerzen
      • Fentanyl - zur Behandlung von krebsbedingten Schmerzen
      • Pimozid, Quetiapin - zur Behandlung von mentalen Gesundheitsproblemen
      • Cisaprid - zur Behandlung von Magenproblemen
      • Colchicin - zur Behandlung von Gicht
      • Ciclosporin, Sirolimus, Tacrolimus - zur Unterdrückung des Immunsystems
      • Methotrexat - zur Behandlung von Krebs, rheumatoider Arthritis und Schuppenflechte (Psoriasis).
    • Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie eines der oben genannten oder andere Arzneimittel einnehmen. Die hier aufgelisteten Arzneimittel sind möglicherweise nicht die einzigen, die die Wirkung des Präparates beeinflussen können.
  • Einnahme zusammen mit Getränken
    • Trinken Sie keinen Grapefruitsaft, während Sie mit diesen Tabletten behandelt werden. Dieser kann die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Informieren Sie Ihren Arzt unverzüglich, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:
    • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Kurzatmigkeit, starke Müdigkeit, blasse Haut oder schneller Herzschlag - dies können Anzeichen für eine Abnahme der Anzahl von roten Blutkörperchen sein (Anämie).
    • Gelegentlich (kann mehr als 1 von 100 Behandelten betreffen):
      • allergische Reaktionen (z.B. Nesselsucht, Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken, Schwindel als Anzeichen und Symptome von Überempfindlichkeitsreaktionen).
  • Weitere Nebenwirkungen beinhalten:
    • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Übelkeit
      • Erbrechen
      • Müdigkeit oder Schwäche
      • Verdauungsprobleme oder Sodbrennen (Dyspepsie)
      • Appetitverlust
      • Kopfschmerzen
      • Veränderung des Geschmacksempfindens (Dysgeusie)
      • Schwindelgefühl
      • Husten
      • Durchfall - wenn es zu schwerem Durchfall kommt, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt.
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Hautausschlag oder juckender Ausschlag auf geschwollener, geröteter Haut (Dermatitis)
      • Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis)
      • Schmerzen im Bauchraum unterhalb der Rippen (Oberbauchschmerzen)
    • Häufige Nebenwirkungen, die bei Blutuntersuchungen zutage treten können:
      • Abnahme der Blutplättchenanzahl (Thrombozytopenie) - Sie bemerken möglicherweise die folgenden Symptome:
        • Blutergüsse oder Blutungen, die länger als normal andauern, wenn Sie sich verletzen
      • niedrige Anzahl von weißen Blutkörperchen (Leukopenie, Neutropenie oder Lymphopenie), die Ihre Fähigkeit zur Abwehr von Infektionen schwächen und mit Fieber verbunden sein kann.
      • erhöhter Kreatinin-Wert im Blut - dieser Laborwert wird verwendet, um zu prüfen, wie gut Ihre Nieren arbeiten.
    • Gelegentliche Nebenwirkungen, die in Bluttests zutage treten können:
      • Größenzunahme der roten Blutzellen (nicht in Verbindung mit Symptomen)
      • Ihr Arzt wird Ihr Blut im ersten Behandlungsjahr jeden Monat untersuchen und anschließend in regelmäßigen Abständen. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, ob Ihre Bluttests Abweichungen zeigen, die möglicherweise einer Behandlung bedürfen.
      • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgelistet sind, informieren Sie Ihren Arzt bitte unverzüglich.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wichtige Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal vor oder während der Behandlung mit diesem Arzneimittel:
      • wenn bei Ihnen in Blutuntersuchungen eine niedrige Anzahl von Blutzellen festgestellt wurde. Dabei kann es sich um eine niedrige Anzahl roter oder weißer Blutkörperchen oder eine niedrige Anzahl Blutplättchen handeln. Siehe Kategorie "Nebenwirkungen" für weitere Informationen über diese Nebenwirkungen, einschließlich der Anzeichen und Symptome, auf die Sie achten müssen (z.B. Fieber oder Infektionen, blaue Flecken oder Blutungen). In seltenen Fällen können diese ein Anzeichen für schwerwiegende Einschränkungen der Knochenmarksfunktion sein, wie das „myelodysplastische Syndrom" (MDS) oder „akute myeloische Leukämie" (AML).
      • wenn die Beschwerden Atemnot, Husten oder keuchende Atmung bei Ihnen neu auftreten oder sich verschlimmern. Eine geringe Anzahl der mit diesem Präparat behandelten Patientinnen berichtete über eine Lungenentzündung (Pneumonitis). Eine Pneumonitis ist eine ernste Erkrankung, die häufig eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich machen kann.
    • Wenn Sie denken, dass eine dieser Angaben möglicherweise auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal vor oder während der Behandlung.
      • Tests und Untersuchungen
        • Ihr Arzt wird vor und während der Behandlung Blutuntersuchungen durchführen.
        • Ein Bluttest wird durchgeführt:
        • vor der Behandlung
        • monatlich während des ersten Behandlungsjahres
        • nach dem ersten Jahr der Behandlung in regelmäßigen Abständen, die von Ihrem Arzt festgelegt werden.
      • Wenn die Anzahl Ihrer Blutzellen auf einen niedrigen Wert absinkt, benötigen Sie möglicherweise eine Bluttransfusion (bei der Sie neues Blut oder Blutprodukte von einem Spender erhalten).

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen haben. Führen Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, wenn Sie sich schwindelig, schwach oder müde während der Einnahme fühlen.
  • Arzneimittel