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MAGNESIUM VERLA i.v. 50% Infus.-Lsg.
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MAGNESIUM VERLA i.v. 50% Infus.-Lsg.

  • Infusionslösungskonzentrat
  • Verla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co. KG
  • 07244952
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Beschreibung - MAGNESIUM VERLA i.v. 50% Infus.-Lsg.

Magnesium Verla® i.v. 50%, Infusionslösungskonzentrat Wirkstoff: Magnesiumsulfat 7H2O Anwendung: Abortneigung; Frühgeburtsbestrebungen; fetale Hypotrophie, wenn diese durch eine Vermind. der magnesiumabhängigen Enzymaktivität der Plazenta bedingt ist. Schwerer Magnesiummangel (Normalwerte v. Magnesium im Serum 0,8-1,1mmol/l). Schwangerschaftsvergiftung und Krämpfe (schwangerschaftsinduziert) Vorzeitiges Einsetzen leichter Wehen Schwerer... mehr

Produktdetails - MAGNESIUM VERLA i.v. 50% Infus.-Lsg.

Magnesium Verla® i.v. 50%, Infusionslösungskonzentrat Wirkstoff: Magnesiumsulfat 7H2O Anwendung: Abortneigung; Frühgeburtsbestrebungen; fetale Hypotrophie, wenn diese durch eine Vermind. der magnesiumabhängigen Enzymaktivität der Plazenta bedingt ist. Schwerer Magnesiummangel (Normalwerte v. Magnesium im Serum 0,8-1,1mmol/l). Anwendung & Indikation Schwangerschaftsvergiftung und Krämpfe (schwangerschaftsinduziert) Vorzeitiges Einsetzen leichter... mehr
Magnesium Verla® i.v. 50%, Infusionslösungskonzentrat

Wirkstoff: Magnesiumsulfat 7H2O

Anwendung:
Abortneigung; Frühgeburtsbestrebungen; fetale Hypotrophie, wenn diese durch eine Vermind. der magnesiumabhängigen Enzymaktivität der Plazenta bedingt ist. Schwerer Magnesiummangel (Normalwerte v. Magnesium im Serum 0,8-1,1mmol/l).

Anwendung & Indikation

  • Schwangerschaftsvergiftung und Krämpfe (schwangerschaftsinduziert)
  • Vorzeitiges Einsetzen leichter Wehen
  • Schwerer Magnesiummangel

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal erfolgen.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden. Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 10 ml Konzentrat = 1 Ampulle
WirkstoffMagnesiumsulfat-7-Wasser4929,5 mg
entsprichtMagnesium-Ion486,1 mg
entsprichtMagnesium-Ion20 mmol
HilfsstoffWasser für Injektionszwecke+

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • AV-Block (gestörter Herzschlag bei der Überleitung vom Vorhof zur Kammer)
  • Erregungsleitungsstörung am Herzen
  • Nervenerkrankung mit Muskelerschlaffung (Myasthenia gravis )
  • Erblich bedingte Erkrankung der Muskeln (Myopathie)
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Neigung zur Bildung von Nierensteinen
  • Langsamer Puls (Bradykardie)
  • Fehlende Urinausscheidung
  • Austrocknung

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Langsamer Puls (Bradykardie)
  • Blutdruckabfall
  • Erregungsleitungsstörung am Herzen
  • Periphere Gefäßerweiterung (Vasodilatation)
  • Erbrechen
  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • Wärmegefühl
  • Schwindel
  • Unruhezustände
  • Mundtrockenheit
  • Kribbeln
  • Schwitzen
  • Starkes Schwindelgefühl
  • Erregung
  • Zittern
  • Atemstörungen
  • Niedriger Blutdruck
  • Fehlende oder reduzierte Sehnenreflexe
  • Abflachung bzw. Herabsetzung der Atmung durch eine Beeinträchtigung der Atemsteuerung
  • Reaktionen an der Einstichstelle
  • Durst
  • Herzklopfen
  • Herzbeschwerden mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
  • Schläfrigkeit
  • Verwirrtheit
  • Juckreiz
  • Hautausschlag
  • Zu hoher Kaliumgehalt im Blut
  • Verlängerte Blutungszeit
  • Sehstörungen
  • Verlangsamung von Herz und Atemtätigkeit
  • Venenreizung (reversibel)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich,
    • Bei schweren Ausscheidungsstörungen der Nieren. Eine Dosis-Anpassung an den Grad der Ausscheidungsstörung ist nötig.
    • Während der hochdosierten parenteralen Magnesiumtherapie sollen folgende Überwachungs- und Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden:
      • Kontrolle der Herz-Kreislauf- und Atemfunktion (Atemfrequenz nicht unter 16/min),
      • Prüfung der Auslösbarkeit der Patellarsehnenreflexe,
      • Bestimmung der Urinausscheidung (nicht unter 25 ml/h),
      • Bereithaltung von Ampullen von Calciumgluconat, 10%ig als Antidot
      • Gewährleistung intensivmedizinischer Maßnahmen, wenn das Antidot allein nicht ausreicht.
    • Das Arzneimittel sollte - wegen möglicher Ausfällungen - grundsätzlich nicht mit Calcium-, Phosphat-, Tetracyclin- haltigen oder alkoholischen Lösungen gemischt werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Magnesium ist ein für unseren Körper lebensnotwendiger Mineralstoff, er wird in Form seiner Salze aus der Nahrung aufgenommen. Magnesium spielt eine wichtige Rolle zum Erhalt der Funktionstüchtigkeit von Muskel- und Nervenzellen und ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Ein Magnesiummangel kann unter anderem zu Muskelkrämpfen, vor allem in den Waden, und Konzentrationsstörungen führen. Auch der Herzmuskel wird von Magnesium in seiner Funktion unterstützt.
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