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Norflosal
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Norflosal

  • Filmtabletten
  • TAD Pharma GmbH
  • 00556772
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Beschreibung - Norflosal

Bakterieninfektionen, wie: Bakterieninfektion der Harnwege, wie: Harnblasenentzündung Bakterieninfektion der Niere Harnwegsentzündungen infolge chirurgischer oder urologischer Eingriffe, Nierensteinleiden oder Blasenentleerungsstörungen (neurogene Blase) Prostataentzündung, vor allem, wenn sie chronisch ist Vorbeugung gegen Wiederauftreten von Bakterieninfektionen der Harnwege Gonorrhoe (Tripper) Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich... mehr

Produktdetails - Norflosal

Anwendung & Indikation Bakterieninfektionen, wie: Bakterieninfektion der Harnwege, wie: Harnblasenentzündung Bakterieninfektion der Niere Harnwegsentzündungen infolge chirurgischer oder urologischer Eingriffe, Nierensteinleiden oder Blasenentleerungsstörungen (neurogene Blase) Prostataentzündung, vor allem, wenn sie chronisch ist Vorbeugung gegen Wiederauftreten von Bakterieninfektionen der Harnwege Gonorrhoe (Tripper) Suchen Sie Ihren Arzt... mehr

Anwendung & Indikation

  • Bakterieninfektionen, wie:
    • Bakterieninfektion der Harnwege, wie:
    • Harnblasenentzündung
    • Bakterieninfektion der Niere
    • Harnwegsentzündungen infolge chirurgischer oder urologischer Eingriffe, Nierensteinleiden oder Blasenentleerungsstörungen (neurogene Blase)
    • Prostataentzündung, vor allem, wenn sie chronisch ist
  • Vorbeugung gegen Wiederauftreten von Bakterieninfektionen der Harnwege
  • Gonorrhoe (Tripper)
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie schwere und langanhaltende Durchfälle auftreten. Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Behandlungsdauer: bei Harnblasenentzündung 3 Tage, bei Infektionen der Harnwege oder der Niere 7-10 Tage, bei wiederkehrenden Harnwegsinfektionen bis zu 12 Wochen.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Hautausschlägen, Magenbeschwerden, Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene1 Tablette2-mal täglichmorgens und abends, unabhängig von der Mahlzeit
Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette
WirkstoffNorfloxacin400 mg
HilfsstoffPovidon+
HilfsstoffCarboxymethylstärke, Natrium+
HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+
HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
HilfsstoffMagnesium stearat+
HilfsstoffHypromellose+
HilfsstoffTalkum+
HilfsstoffTitandioxid+
HilfsstoffPropylenglycol+
HilfsstoffWasser, gereinigtes+

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss im Dunkeln (z.B. im Umkarton) aufbewahrt werden.

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Schmerzen, Entzündungen der Sehnen oder Sehnenrisse;die in der Vorgeschichte nach Einnahme eine Chinolon-Antibiotikums aufgetreten sind

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
  • Epilepsie
  • Neigung zu Krampfanfällen
  • Hirnerkrankungen, wie:
    • Durchblutungsstörung der Hirngefäße
    • Schlaganfall in der Vorgeschichte
  • Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel (spezielle vererbte Stoffwechselstörung)
  • Myasthenia gravis (Erkrankung des Nervensystems mit Muskelerschlaffung)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Magen-Darm-Beschwerden, wie:
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Sodbrennen
    • Durchfälle
    • Bauchschmerzen
    • Appetitlosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Schlaflosigkeit
  • Benommenheit
  • Orientierungslosigkeit
  • Delirium (Verwirrtheit)
  • Halluzinationen
  • Nervosität
  • Reizbarkeit
  • Angstzustände
  • Stimmungsschwankungen, wie:
    • Depressionen
    • Euphorie
  • Nervenschädigungen
  • Missempfindungen, wie Kribbeln, Ameisenlaufen oder Taubheit
  • Krampfanfälle
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Sehstörungen
  • Tränendes Auge
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
    • Hautausschlag, schwerer, wie:
    • Nesselausschlag
    • Syndrom der "verbrühten Haut" (Lyell-Syndrom)
    • Erythema exsudativum multiforme (charakteristischer Hautausschlag, meist als Unverträglichkeitsreaktion, häufig mit Schleimhautbefall, Blasenbildung und schmerzhaften offenen Stellen)
    • Juckreiz
    • Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
  • Herzklopfen
  • Anstieg der Nierenwerte (Kreatinin und Harnstoff)
  • Anstieg der Leberwerte
  • Leberentzündung (Hepatitis)
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Veränderung des Blutbildes, wie:
    • Veränderung der roten Blutkörperchen
    • Leukopenie (Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen), erste Anzeichen können Halsschmerzen oder Fieber sein: Wenden Sie sich bei Auftreten solcher Anzeichen sofort an Ihren Arzt.
    • Granulozytopenie (Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen)
    • Eosinophilie (erhöhte Anzahl an bestimmten weißen Blutkörperchen)
    • Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen)
    • Anämie (Blutarmut)
    • Blutgerinnungsstörung
  • Sehnenentzündung, betroffen ist vor allem die Achillessehne
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Sehnenrisse, betroffen ist vor allem die Achillessehne
  • Gelenkentzündungen
  • Muskelschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Infektionen mit anderen Bakterien oder mit Hefepilzen, wie:
    • Infektionen der Scheide

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
  • Das Arzneimittel darf nicht vorzeitig abgesetzt werden, weil sonst mit einem (erneuten) Ausbruch der Krankheit zu rechnen ist.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
  • Milch und Milchprodukte (Quark, Joghurt, Käse), ebenso Mineralwasser, mit Kalzium angereicherte Getränke und Mineralstoffpräparate, sind innerhalb von 2 Stunden vor und 4 Stunden nach der Einnahme zu meiden.
  • Kaffee, Cola-Getränke, Mate-Tee sowie grüner und schwarzer Tee sollen während der Behandlung mit dem Medikament vermieden werden.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und tötet bestimmte Bakterien ab, indem er deren Erbgut schädigt. Das Erbgut ist nicht nur für die Weitergabe von Informationen während der Vermehrung der Zellen wichtig, sondern speichert auch Informationen über die Funktion des Stoffwechsels und die Produktion von Zellbestandteilen. Wird das Erbgut geschädigt, so bricht der Stoffwechsel in der Bakterienzelle zusammen und sie stirbt.
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