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NUVARING Vaginalring
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NUVARING Vaginalring

  • Vaginalring
  • axicorp Pharma GmbH
  • 00145721
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Beschreibung - NUVARING Vaginalring

Empfängnisverhütung Art der Anwendung? Legen Sie das Arzneimittel in die Vagina ein. Dauer der Anwendung? Nachdem der Vaginalring eingelegt wurde verbleibt er ohne Unterbrechung für 3 Wochen in der Vagina. Der Ring muss nach 3 Wochen der Anwendung am gleichen Wochentag wie bei der Applikation entfernt werden. Nach einem Ring-freien Intervall von einer Woche wird ein neuer Ring eingelegt. Überdosierung? Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem... mehr

Produktdetails - NUVARING Vaginalring

Anwendung & Indikation Empfängnisverhütung Anwendungshinweise Art der Anwendung? Legen Sie das Arzneimittel in die Vagina ein. Dauer der Anwendung? Nachdem der Vaginalring eingelegt wurde verbleibt er ohne Unterbrechung für 3 Wochen in der Vagina. Der Ring muss nach 3 Wochen der Anwendung am gleichen Wochentag wie bei der Applikation entfernt werden. Nach einem Ring-freien Intervall von einer Woche wird ein neuer Ring eingelegt. Überdosierung? Setzen Sie sich bei dem... mehr

Anwendung & Indikation

  • Empfängnisverhütung

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Legen Sie das Arzneimittel in die Vagina ein.

Dauer der Anwendung?
Nachdem der Vaginalring eingelegt wurde verbleibt er ohne Unterbrechung für 3 Wochen in der Vagina. Der Ring muss nach 3 Wochen der Anwendung am gleichen Wochentag wie bei der Applikation entfernt werden. Nach einem Ring-freien Intervall von einer Woche wird ein neuer Ring eingelegt.

Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Um die empfängnisverhütende Wirksamkeit zu erreichen, muss das Arzneimittel korrekt in die Vagina eingebracht werden. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Arzt beraten.

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Ring
WirkstoffEtonogestrel11,7 mg
entsprichtEtonogestrelFreigabe: 0,12 Milligramm pro Tag
WirkstoffEthinylestradiol2,7 mg
entsprichtEthinylestradiolFreigabe: 0,015 Milligramm pro Tag
HilfsstoffPoly(ethylen-co-vinylacetat) (x:y)+
HilfsstoffMagnesium stearat+

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
    • vor Hitze geschützt
    • im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
In der Apotheke wird das Arzneimittel im Kühlschrank gelagert.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 4 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
    • bei Raumtemperatur
    • im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden!

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Allergie gegen die Inhaltsstoffe
  • Risiko für eine venöse oder arterielleThromboembolie
  • Vorliegen eines Gefäßverschlusses durch Blutpfropf (Thromboembolie)
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) mit Gefäßschädigung
  • Schwerer Bluthochdruck (schwere Hypertonie)
  • Schwere Fettstoffwechselstörung (Dyslipidämie)
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse mit erhöhten Fettkonzentration im Blut (Hypertriglyzeridämie)
  • Bestehende oder vorausgegangene schwere Lebererkrankung
  • Lebertumor
  • Sexualhormonabhängige bösartige Tumore
  • Vaginale Blutungen

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Erwachsene ab 40 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Vaginale Infektionen
  • Vaginaler Ausfluss
  • Depression
  • Vermindertes sexuelles Verlangen (Libidoverlust)
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Akne
  • Brustspannen
  • Genitaler Pruritus
  • Schmerzhafte Monatsblutung (Dysmenorrhoe)
  • Schmerzen im Beckenbereich
  • Gewichtszunahme
  • Unbehagen beim Tragen des Rings
  • Ausstoßung des Rings
  • Gebärmutterhalsentzündung
  • Harnblasenentzündung
  • Infektionen der Harnwege
  • Appetitzunahme
  • Schnelle und häufige Änderung der Stimmung
  • Stimmungsänderungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Schwindel
  • Taubheitsgefühl
  • Sehstörungen
  • Hitzewallungen
  • Bauchblähung
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Verstopfung
  • Haarausfall mit Glatzenbildung beim Mann (Alopezie)
  • Hautentzündung mit Juckreiz und Rötung (Ekzem)
  • Juckreiz
  • Ausschlag
  • Rückenschmerzen
  • Muskelkrämpfe
  • Schmerz in den Extremitäten
  • Schmerzhafte oder erschwerte Harnblasenentleerung
  • Harndrang
  • Verstärkter Harndrang
  • Ausbleibende Monatsblutung
  • Brustbeschwerden
  • Vergrößerung der Brüste
  • Brustgewebsveränderung
  • Polypen im Gebärmutterhals
  • Blutungen während des Geschlechtsverkehrs
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie)
  • Verlagerung von Gewebe des Gebärmutterhalses
  • Knoten in der Brust
  • Verlängerte Monatsblutung
  • Zwischenblutung
  • Beschwerden im Beckenbereich
  • Monatsbeschwerden (vor der Regel)
  • Gebärmutterkrampf
  • Gefühl von Brennen in der Vagina
  • Vaginaler Geruch
  • Vaginaler Schmerz
  • Beschwerden im Vaginalbereich
  • Trockene Schleimhaut im Vaginalbereich
  • Müdigkeit
  • Reizbarkeit
  • Unwohlsein
  • Ödeme
  • Fremdkörpergefühl
  • Blutdruckerhöhung
  • Komplikationen bei der Anwendung des Rings
  • Brechen des Rings

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

  • Allgemeine Hinweise
    • Es werden verschiedene Situationen beschrieben, in denen Sie die Anwendung des Arzneimittels abbrechen müssen oder in denen das Präparat weniger zuverlässig sein kann. In diesen Situationen sollten Sie keinen Geschlechtsverkehr haben oder zusätzlich nicht hormonelle Verhütungsmethoden wie ein Kondom oder eine andere Barrieremethode anwenden. Verwenden Sie nicht die Kalender- oder Temperaturmethode. Diese Methoden können unzuverlässig sein, da der Ring die monatlichen Temperaturschwankungen und Veränderungen des Gebärmutterschleims beeinflusst.
    • Wie andere hormonelle Verhütungsmittel bietet das Präparat keinen Schutz vor HIV-Infektionen (AIDS) und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • In einigen Situationen ist während der Anwendung von kombinierten hormonellen Verhütungsmethoden besondere Vorsicht erforderlich. Sprechen Sie vor der Anwendung des Präparates mit Ihrem Arzt, wenn eine der folgenden Gegebenheiten auf Sie zutrifft. Sie müssen Ihrem Arzt auch sagen, ob sich diese während der Anwendung des Rings entwickelt oder verschlechtert hat.
      • Ein naher Verwandter hat oder hatte Brustkrebs.
      • Sie haben Epilepsie.
      • Sie haben eine Lebererkrankung (z. B. Gelbsucht) oder eine Gallenblasenerkrankung (z. B. Gallensteine).
      • Sie haben Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (eine chronische Entzündung der Dickdarmschleimhaut).
      • Sie haben SLE (systemischer Lupus erythematodes; eine Krankheit, die Ihr Immunsystem angreift).
      • Sie haben HUS (hämolytisch-urämisches Syndrom; eine Blutgerinnungskrankheit die zu Nierenversagen führt).
      • Folgende Symptome traten bei Ihnen erstmals auf oder verschlechterten sich während einer Schwangerschaft oder der vorangegangenen Anwendung von Sexualhormonen: Hörstörung, Porphyrie (eine Blutkrankheit), Herpes gestationis (während der Schwangerschaft auftretender Hautausschlag mit Bläschenbildung), Sydenham-Chorea (eine Erkrankung der Nerven mit unwillkürlich auftretenden Bewegungen), angeborenes Angioödem (suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn Sie Symptome eines Angioödems bemerken, wie Schwellungen des Gesichts, der Zunge und/oder des Rachens und/oder Schwierigkeiten beim Schlucken oder Nesselsucht verbunden mit Atemproblemen).
      • Sie haben (oder hatten) Chloasma (gelblich-braune Pigmentflecken, so genannte „Schwangerschaftsflecken", vorwiegend im Gesicht). Wenn ja, dann sollten Sie übermäßiges Sonnenlicht und UV-Strahlung meiden.
      • Aus medizinischen Gründen ist es für Sie schwierig, den Ring anzuwenden; Sie haben z. B. Verstopfung, einen Gebärmuttervorfall oder Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs.
      • Sie werden operiert oder Sie sind für längere Zeit nicht auf den Beinen.
    • Blutgerinnsel (Thrombose)
      • Blutgerinnsel in einer Vene
        • Ein Blutgerinnsel in einer Vene (bekannt als eine „venöse Thrombose") kann die Vene verstopfen. Dies kann in den Venen der Beine, der Lunge (eine Lungenembolie) oder anderen Organen vorkommen.
        • Im Vergleich zu Frauen, die keine kombinierten hormonellen Verhütungsmittel anwenden, besteht für Frauen, die ein kombiniertes hormonelles Verhütungsmittel (einschließlich dieses Arzneimittel) anwenden, ein erhöhtes Risiko, dass solche Gerinnsel entstehen. Das Risiko ist während des ersten Jahres, in dem die Frau erstmalig ein kombiniertes hormonelles Verhütungsmittel anwendet, am höchsten. Das mit der Anwendung von kombinierten hormonellen Verhütungsmitteln verbundene Risiko ist nicht so hoch wie das Risiko, dass während einer Schwangerschaft ein Blutgerinnsel auftritt. Die Höhe des Risikos kann je nach Art des hormonellen Verhütungsmittels, das Sie anwenden, variieren. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die verfügbaren Alternativen.
        • Wenn Sie eine kombinierte hormonelle Verhütungsmethode anwenden, steigt das Risiko, dass sich ein Blutgerinnsel in einer Vene bildet, weiter an:
          • Je älter Sie sind.
          • Wenn eine Ihrer näheren Verwandten im jungen Alter ein Blutgerinnsel in den Beinen, der Lunge oder in einem anderen Organ hatte.
          • Wenn Sie Übergewicht haben.
          • Wenn Sie sich einer Operation unterziehen müssen, oder wenn Sie auf Grund einer Verletzung oder Krankheit für längere Zeit nicht bewegungsfähig sind, oder wenn Sie ein Gipsbein haben. Trifft dies zu, ist es wichtig, dass Sie Ihrem Arzt sagen, dass Sie das Präparat anwenden, denn es könnte sein, dass die Anwendung abgebrochen werden muss. Es kann sein, dass Sie Ihr Arzt anweist, die Anwendung des hormonellen Verhütungsmittels einige Wochen vor der Operation oder während der Zeit, in der Sie weniger mobil sind, zu unterbrechen. Ihr Arzt wird Ihnen auch sagen, wann Sie die Anwendung des Arzneimittels fortsetzen können, nachdem Sie wieder auf den Beinen sind.
      • Blutgerinnsel in einer Arterie
        • Ein Blutgerinnsel in einer Arterie kann zu ernsthaften Problemen führen. Zum Beispiel kann ein Blutgerinnsel in einer Arterie im Herzen einen Herzinfarkt oder in einer Arterie im Gehirn einen Schlaganfall verursachen.
        • Die Anwendung eines kombinierten hormonellen Verhütungsmittels wurde in Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko zur Entstehung von Blutgerinnseln in den Arterien gebracht.
        • Dieses Risiko steigt weiter an:
          • Je älter Sie sind.
          • Wenn Sie rauchen. Wenn Sie ein hormonelles Verhütungsmittel wie dieses Präparat anwenden, wird Ihnen dringend angeraten, mit dem Rauchen aufzuhören - besonders dann, wenn Sie älter als 35 Jahre sind.
          • Wenn Sie Übergewicht haben.
          • Wenn Sie einen hohen Blutdruck haben. Wenn sich Ihre Blutdruckwerte während der Anwendung des Arzneimittels erhöhen, könnten Sie angewiesen werden, die Anwendung abzubrechen.
          • Wenn einer Ihrer näheren Verwandten in jüngeren Jahren einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte.
          • Wenn Sie hohe Blutfettwerte haben (Cholesterin oder Triglyceride).
          • Wenn Sie zuckerkrank sind.
          • Wenn Sie Migräne bekommen.
          • Wenn Sie Herzprobleme haben (Herzklappenfehler, Herzrhythmusstörungen).
      • Symptome von Blutgerinnseln
        • Entfernen Sie den Ring und suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf, wenn Sie mögliche Anzeichen einer Thrombose bemerken, wie:
          • Ungewöhnliche Schmerzen und/oder Schwellungen in einem Bein.
          • Starke Schmerzen in der Brust, die in den linken Arm ausstrahlen können.
          • Plötzliche Atemlosigkeit.
          • Plötzlicher Husten ohne ersichtliche Ursache.
          • Jegliche ungewöhnliche, starke oder lang anhaltende Kopfschmerzen oder Verschlechterung von Migräne.
          • Teilweiser oder kompletter Ausfall des Sehvermögens oder Doppeltsehen.
          • Schwierigkeiten beim Sprechen oder klare Sätze zu formulieren.
          • Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfälle.
          • Schwäche, Fremdgefühl oder Taubheitsgefühl in einem Körperteil.
        • Nicht immer kommt es nach einem Blutgerinnsel zur vollständigen Genesung. In sehr seltenen Fällen treten ernsthafte, andauernde Körperbehinderungen auf oder das Blutgerinnsel führt zum Tod.
    • Krebs
      • Die nachfolgenden Informationen erhielt man aus Studien, die mit kombinierten Verhütungsmitteln, die zum Einnehmen bestimmt sind (orale Kontrazeptiva, Pille), durchgeführt wurden. Sie könnten auch für dieses Arzneimittel zutreffen. Informationen über die Anwendung von empfängnisverhütenden Hormonen, die in der Scheide angewendet werden (wie in dem Präparat), liegen nicht vor.
      • Brustkrebs wurde bei Frauen, die kombinierte Pillen einnehmen, geringfügig häufiger gefunden. Es ist jedoch nicht bekannt, ob dies auf die Einnahme der Pille zurückzuführen ist. Dies kann zum Beispiel auch darauf zurückzuführen sein, dass sich Frauen, die die Pille einnehmen, öfter ärztlich untersuchen lassen und dadurch öfter Tumore gefunden werden. Nach Absetzen der kombinierten Pille nimmt die erhöhte Häufigkeit an Brustkrebserkrankungen wieder schrittweise ab.
      • Es ist wichtig, dass Sie regelmäßig Ihre Brüste abtasten. Sie sollten Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie einen Knoten spüren. Berichten Sie Ihrem Arzt auch, wenn ein naher Verwandter Brustkrebs hat oder jemals hatte.
      • Bei Pillen-Anwenderinnen wurde selten über gutartige Lebertumore und noch seltener über bösartige Lebertumore berichtet. Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn unüblich starke Bauchschmerzen auftreten.
      • Es wurde darüber berichtet, dass bei Anwenderinnen von kombinierten Pillen seltener Krebs des Endometriums (Gebärmutterschleimhaut) und der Eierstöcke auftritt. Dies könnte auch für das Präparat zutreffen, es wurde jedoch noch nicht bestätigt.
  • Kinder und Jugendliche
    • Die Sicherheit und Wirksamkeit des Arzneimittels bei Jugendlichen unter 18 Jahren wurden nicht untersucht.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es ist unwahrscheinlich, dass das Arzneimittel Ihre Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen beeinträchtigt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Ethinylestradiol: Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum weiblichen Geschlechtshormon Estrogen.
Estrogen bewirkt u.a. den zyklischen, schwangerschaftsvorbereitenden Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und fördert den Transport der Spermien in die Gebärmutter.
Ethinylestradiol hemmt insbesondere die Eireifung im Eierstock. Weiterhin unterdrückt es die Eisprung auslösenden Hormone und wirkt somit schwangerschaftsverhütend.
Meist wird Ethinylestradiol in Kombination mit einem Gestagen (Gelbkörperhormon) eingesetzt.
  • Arzneimittel
47,46 €