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PRESOMEN conti 0,6mg/2mg überzogene Tabletten
rezeptpflichtig

PRESOMEN conti 0,6mg/2mg überzogene Tabletten

  • Überzogene Tabletten
  • Mylan Healthcare GmbH
  • 04795522
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Beschreibung - PRESOMEN conti 0,6mg/2mg überzogene Tabletten

Hormonersatztherapie (HRT) bei Estrogenmangelsyndrom in den Wechseljahren Vorbeugung einer Osteoporose in den Wechseljahren (wenn die Anwendung eines für Osteoporose zugelassenen Arzneimittels nicht möglich ist) Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden. Art der Anwendung? Nehmen Sie täglich 1 ocker überzogene Tablette für 28 aufeinanderfolgende Tage ein. Nach dem Aufbrauchen des Blisters fahren Sie am folgenden Tag mit dem... mehr

Produktdetails - PRESOMEN conti 0,6mg/2mg überzogene Tabletten

Anwendung & Indikation Hormonersatztherapie (HRT) bei Estrogenmangelsyndrom in den Wechseljahren Vorbeugung einer Osteoporose in den Wechseljahren (wenn die Anwendung eines für Osteoporose zugelassenen Arzneimittels nicht möglich ist) Anwendungshinweise Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden. Art der Anwendung? Nehmen Sie täglich 1 ocker überzogene Tablette für 28 aufeinanderfolgende Tage ein. Nach dem Aufbrauchen... mehr

Anwendung & Indikation

  • Hormonersatztherapie (HRT) bei Estrogenmangelsyndrom in den Wechseljahren
  • Vorbeugung einer Osteoporose in den Wechseljahren (wenn die Anwendung eines für Osteoporose zugelassenen Arzneimittels nicht möglich ist)

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie täglich 1 ocker überzogene Tablette für 28 aufeinanderfolgende Tage ein. Nach dem Aufbrauchen des Blisters fahren Sie am folgenden Tag mit dem gleichen Einnahmeschema, d.h. ohne Einnahmepause, fort.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Grundsätzlich ist das Arzneimittel für die kürzest mögliche Therapiedauer anzuwenden

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Schläfrigkeit, Schwindel, Spannungsgefühl in den Brüsten und vaginalen Blutungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Einnahme um mind. 12 Stunden verpasst: Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Einnahme um max. 12 Stunden verpasst: Nehmen Sie das Arzneimittel ein, sobald Sie daran denken und halten dann Ihren ursprünglichen Zeitplan ein.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Frauen in den Wechseljahren1 Tablette1-mal täglichimmer zur gleichen Tageszeit, unabhängig von der Mahlzeit
Lassen Sie sich zur Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette
WirkstoffMedrogeston2 mg
WirkstoffEstrogene, konjugierte0,6 mg
HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+
HilfsstoffTricalciumphosphat+
HilfsstoffLactose-1-Wasser+
HilfsstoffSaccharose+
HilfsstoffMacrogol 4000+
HilfsstoffMaisstärke+
HilfsstoffCarmellose natrium+
HilfsstoffMagnesium stearat (pflanzlich)+
HilfsstoffPovidon K25+
HilfsstoffTalkum+
HilfsstoffSchellack+
HilfsstoffArabisches Gummi+
HilfsstoffMagnesiumoxid, leichtes+
HilfsstoffMacrogol 6000+
HilfsstoffTitandioxid+
HilfsstoffWachs, gebleichtes+
HilfsstoffCarnaubawachs+
HilfsstoffEisen(III)-oxidhydrat, gelb+
HilfsstoffEisen(III)-oxid, rot+
HilfsstoffEisen(II,III)-oxid+

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Bestehende oder Verdacht auf bösartige Tumore der Brust
  • Bösartiger Tumor (estrogenabhängig)
  • Verdacht auf bösartigen Tumor (estrogenabhängig)
  • Bösartiger Tumor der Gebärmutterschleimhaut
  • Durch Gestagen verursachte oder ein Verdacht auf gut- oder bösartige Neubildung von Körpergeweben (Tumor)
  • Ungeklärte vaginale Blutungen
  • Unbehandeltes gesteigertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
  • Venöse thromboembolische Erkrankungen
  • Gefäßverschluss durch Blutpfropf (Venenthrombose)
  • Gefäßverschluss in der Lunge durch Blutgerinnsel (Lungenembolie)
  • Erhöhte Neigung zur Thrombose infolge veränderter Eigenschaften von Blutzellen, Blutplasma, Blutströmung und Gefäßwänden
  • Gefäßverschluss durch Blutpfropf (arterielle Thromboembolie)
  • Anfallsartige Schmerzen in der Herzgegend#Angina pectoris
  • Herzinfarkt
  • Schwere akute und chronische Lebererkrankungen
  • Erbliche oder erworbene Stoffwechselstörung (Porphyrie)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Beschwerden an der weiblichen Brust
  • Brustschmerzen
  • Zwischenblutung
  • Scheideninfektion
  • Myom (gutartiger Gebärmuttertumor)
  • Depression
  • Schnelle und häufige Änderung der Stimmung
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Bluthochdruck
  • Entzündung der Venen (Phlebitis)
  • Übelkeit
  • Bauchschmerzen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Blähung
  • Haarausfall
  • Beinkrämpfe
  • Rückenschmerzen
  • Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut
  • Ausfluss aus der Scheide
  • Schmerzen
  • Erhöhte Leberwerte (GGT)
  • Gewichtszunahme
  • Gehörgangentzündung
  • Brustkrebs
  • Schlaflosigkeit
  • Vermindertes sexuelles Verlangen
  • Migräne
  • Ohnmachtsanfall
  • Herzbeschwerden mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
  • Gefäßverschluss in der Lunge durch Blutgerinnsel (Lungenembolie)
  • Durchfall
  • Speiseröhrenentzündung
  • Beschwerden im Bereich vom Enddarm (After und Mastdarm)
  • Schmerzhafter Stuhldrang
  • Gallensteine
  • Gallenkolik
  • Leberstörung mit vermehrtem Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
  • Hautjucken
  • Gelenkschmerzen
  • Gesteigertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
  • Schmerzhafte Monatsblutung (Dysmenorrhoe)
  • Menstruationsstörung
  • Erkrankung der Scheide und Schamlippen
  • Unterleibsschmerzen
  • Vergrößerung der Brust
  • Wassereinlagerung in Beinen und/oder Armen
  • Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
  • Erhöhte Werte der alkalischen Phosphatase im Blut
  • Erhöhte Leberwerte (AST)
  • Erhöhte Leberwerte (ALAT)
  • Gewichtsabnahme

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

Was sollten Sie beachten?
  • Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.

Wirkungsweise

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Der Wirkstoff zählt zu den körpereigenen Estrogenen in Kombination mit einem Gestagen (Medrogeston). Estrogen bewirkt u.a. den zyklischen, schwangerschaftsvorbereitenden Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und fördert den Transport der Spermien in die Gebärmutter. Estradiol hemmt insbesondere die Eireifung im Eierstock. Weiterhin unterdrückt es die Eisprung auslösenden Hormone und wirkt somit schwangerschaftsverhütend. Zur Schwangerschaftsverhütung wird Estradiol meist in Kombination mit einem Gestagen (Gelbkörperhormon) eingesetzt. Während der Wechseljahre kann ein Estrogenmangel therapiert werden, z.B. als Hormonersatztherapie. Die Zugabe eines Gestagens (Medrogeston) reduziert das estrogenbedingte Risiko eines gesteigerten Wachstums der Gebärmutterschleimhaut bei Frauen in den Wechseljahren ohne Gebärmutterentfernung deutlich.
  • Arzneimittel