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PREVYMIS 240 mg Filmtabletten
rezeptpflichtig

PREVYMIS 240 mg Filmtabletten

  • Filmtabletten
  • MSD Sharp & Dohme GmbH
  • 13863501
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Beschreibung - PREVYMIS 240 mg Filmtabletten

Dieses Präparat ist ein antivirales Arzneimittel mit dem Wirkstoff Letermovir. Es ist ein Arzneimittel für Erwachsene, die vor kurzem eine Knochenmarktransplantation erhielten. Dieses Arzneimittel verhindert, dass Sie an einer CMV-Erkrankung (Cytomegalievirus-Erkrankung) erkranken. CMV ist ein Virus, das viele Menschen haben, ohne es zu wissen. Normalerweise bleibt das Virus einfach im Körper, ohne Sie zu beeinträchtigen. Wenn Ihr Immunsystem jedoch nach einer Knochenmarktransplantation... mehr

Produktdetails - PREVYMIS 240 mg Filmtabletten

Anwendung & Indikation Dieses Präparat ist ein antivirales Arzneimittel mit dem Wirkstoff Letermovir. Es ist ein Arzneimittel für Erwachsene, die vor kurzem eine Knochenmarktransplantation erhielten. Dieses Arzneimittel verhindert, dass Sie an einer CMV-Erkrankung (Cytomegalievirus-Erkrankung) erkranken. CMV ist ein Virus, das viele Menschen haben, ohne es zu wissen. Normalerweise bleibt das Virus einfach im Körper, ohne Sie zu beeinträchtigen. Wenn Ihr Immunsystem jedoch nach... mehr

Anwendung & Indikation

  • Dieses Präparat ist ein antivirales Arzneimittel mit dem Wirkstoff Letermovir.
  • Es ist ein Arzneimittel für Erwachsene, die vor kurzem eine Knochenmarktransplantation erhielten. Dieses Arzneimittel verhindert, dass Sie an einer CMV-Erkrankung (Cytomegalievirus-Erkrankung) erkranken.
  • CMV ist ein Virus, das viele Menschen haben, ohne es zu wissen. Normalerweise bleibt das Virus einfach im Körper, ohne Sie zu beeinträchtigen. Wenn Ihr Immunsystem jedoch nach einer Knochenmarktransplantation geschwächt ist, sind Sie möglicherweise stark gefährdet, durch das CMV zu erkranken.

Anwendungshinweise

  • Nehmen Sie das Arzneimittel jeden Tag zur gleichen Zeit ein.
  • Sie können dieses Arzneimittel mit oder ohne Nahrung einnehmen.
  • Schlucken Sie die Tablette im Ganzen mit etwas Wasser. Brechen Sie die Tablette nicht, zerdrücken Sie sie nicht und kauen Sie sie nicht.

Dosierung

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.
  • Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Empfohlene Dosis
    • Die empfohlene Dosis beträgt eine 480 mg Tablette einmal täglich. Wenn Sie auch Ciclosporin einnehmen, wird Ihr Arzt Ihre Dosis auf eine 240 mg Tablette einmal täglich herabsetzen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie mehr von diesem Präparat eingenommen haben als verordnet, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Es ist sehr wichtig, keine Einnahme bzw. Dosis dieses Arzneimittels auszulassen.
    • Wenn Sie die Einnahme versäumt haben, nehmen Sie die Tablette ein, sobald Sie daran denken. Wenn es jedoch schon fast Zeit für die nächste Einnahme ist, lassen Sie die Dosis aus. Nehmen Sie die nächste Dosis dann zum gewohnten Zeitpunkt ein.
    • Nehmen Sie keine doppelte Dosis ein, um eine versäumte Dosis auszugleichen.
    • Wenn Sie sich unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

  • Brechen Sie die Einnahme nicht ab
    • Brechen Sie die Einnahme nicht ab, bevor Sie nicht mit Ihrem Arzt gesprochen haben. Sorgen Sie dafür, dass Sie immer ausreichend Letermovir zur Verfügung haben. Damit hat das Arzneimittel die beste Möglichkeit, Sie nach einer Knochenmarktransplantation vor einer CMV-Erkrankung zu schützen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Wirkstoffe

Povidon
Silicium dioxid
Gesamt Natrium Ion
Gesamt Natrium Ion
Triacetin
Lactose
Magnesium stearat
Carnaubawachs
Eisen (III) hydroxid oxid
Lactose 1-Wasser
Cellulose, mikrokristallin
Hypromellose
Croscarmellose, Natriumsalz
Letermovir
Titan dioxid

Gegenanzeigen Schwangerschaft

  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Das Arzneimittel wird in der Schwangerschaft nicht empfohlen, da es in der Schwangerschaft nicht untersucht wurde. Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel Ihr ungeborenes Kind schädigt.
  • Stillzeit
    • Wenn Sie stillen, oder wenn Sie beabsichtigen, Ihr Kind zu stillen, informieren Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt. Es wird nicht empfohlen, während der Anwendung dieses Präparates zu stillen, da nicht bekannt ist, ob das Arzneimittel in die Muttermilch übergeht und damit von Ihrem Kind aufgenommen wird.
  • Dieses Arzneimittel darf von Ihnen nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Letermovir oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen:
      • Pimozid - zur Behandlung des Tourette-Syndroms (neuropsychiatrische Erkrankung, die durch sogenannte Tics gekennzeichnet ist)
      • Mutterkornalkaloide (wie z. B. Ergotamin oder Dihydroergotamin) - zur Behandlung von Migräne.
    • Sie dürfen dieses Präparat nicht einnehmen, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft.
    • Wenn Sie sich nicht sicher sind, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
    • Wenn Sie dieses Arzneimittel mit Ciclosporin (zur Unterdrückung des Immunsystems) einnehmen, dürfen Sie die folgenden Arzneimittel nicht anwenden:
      • Dabigatran - ein gerinnungshemmendes Arzneimittel zur Vorbeugung und Behandlung von Blutgerinnseln
      • Atorvastatin, Simvastatin, Rosuvastatin, Pitavastatin - zur Behandlung von erhöhten Cholesterinwerten.

Neben- und Wechselwirkungen

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Denn das Präparat kann die Wirkungsweise anderer Arzneimittel beeinflussen, ebenso wie andere Arzneimittel die Wirkungsweise von diesem Präparat beeinflussen können. Ihr Arzt oder Apotheker wird Sie informieren, ob die Anwendung anderer Arzneimittel zusammen mit diesem Arzneimittel sicher ist.
    • Es gibt einige Arzneimittel, die Sie nicht zusammen mit diesem Arzneimittel einnehmen dürfen. Siehe Liste unter Abschnitt „Das Arzneimittel darf von Ihnen nicht eingenommen werden, wenn Sie mit einem dieser Arzneimittel behandelt werden."
    • Informieren Sie auch Ihren Arzt, wenn Sie mit einem der folgenden Arzneimittel behandelt werden, denn Ihr Arzt muss möglicherweise Ihre Arzneimittel umstellen oder deren Dosis anpassen:
      • Alfentanil - zur Behandlung starker Schmerzen
      • Fentanyl - zur Behandlung starker Schmerzen
      • Chinidin - zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen
      • Ciclosporin, Tacrolimus, Sirolimus - zur Verhinderung von Abstoßungsreaktionen nach Transplantationen
      • Voriconazol - zur Behandlung von Pilzinfektionen
      • Statine wie Atorvastatin, Fluvastatin, Rosuvastatin, Simvastatin, Pravastatin, Pitavastatin - zur Behandlung von erhöhten Cholesterinwerten
      • Glibenclamid, Repaglinid- zur Behandlung von erhöhtem Blutzucker
      • Phenytoin - zur Behandlung von Krampfanfällen
      • Dabigatran, Warfarin - gerinnungshemmende Arzneimittel zur Vorbeugung und Behandlung von Blutgerinnseln
      • Midazolam - zur Beruhigung
      • Amiodaron - zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen
      • Orale kontrazeptive Steroide - zur Schwangerschaftsverhütung
      • Omeprazol, Pantoprazol - zur Behandlung von Magengeschwüren und anderen Magenproblemen
    • Sie können Ihren Arzt oder Apotheker um eine Liste von Arzneimitteln bitten, die Wechselwirkungen mit diesem Arzneimittel haben können.

 

 

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen
    • Durchfall
    • Übelkeit (Nausea)
    • Erbrechen
  • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen
    • Allergische Reaktion (Überempfindlichkeit) - dabei können folgende Anzeichen auftreten: pfeifendes Atmen (Giemen), Atembeschwerden, Hautausschlag oder Nesselsucht (juckender, nässender Hautausschlag), Juckreiz, Schwellungen.
    • Appetitverlust
    • Veränderung der Geschmackswahrnehmung
    • Kopfschmerz
    • Drehschwindel (Vertigo)
    • Magenschmerzen
    • Veränderte Werte in Labortests zur Untersuchung der Leberfunktion
    • Muskelkrämpfe
    • Hohe Kreatinin-Werte in Bluttests zur Untersuchung der Nierenfunktion
    • Erschöpfungsgefühl (Fatigue)
    • Schwellungen an Händen oder Füßen
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wichtige Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Wenn Sie ein Arzneimittel zur Behandlung eines hohen Cholesterinspiegels einnehmen (siehe Liste der Arzneimittel im Kategorie „Wechselwirkungen") müssen Sie Ihrem Arzt unverzüglich mitteilen, wenn Sie unerklärlichen Muskelkater oder -schmerzen verspüren, insbesondere, wenn Sie sich gleichzeitig unwohl fühlen oder Fieber haben. In diesem Fall muss entweder Ihr Arzneimittel oder die Dosierung geändert werden. Zu weiteren Information lesen Sie bitte die Packungsbeilage des anderen Arzneimittels.
    • Zusätzliche Blutuntersuchungen können zur Überwachung folgender Arzneimittel erforderlich sein:
      • Ciclosporin, Tacrolimus, Sirolimus
      • Voriconazol
      • Phenytoin
    • Melden Sie jegliche Schmerzen oder Schwäche der Muskulatur während der Behandlung mit einem Statin.
  • Kinder und Jugendliche
    • Das Arzneimittel ist nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren bestimmt, denn es ist in dieser Altersgruppe nicht untersucht worden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen geringfügig beeinträchtigen. Einige Patienten berichteten während der Anwendung über Erschöpfungsgefühle (Fatigue) oder Drehschwindel (Vertigo). Wenn Sie solche Anzeichen verspüren, sollten Sie so lange nicht aktiv am Verkehr teilnehmen und keine Maschinen bedienen, bis diese Wirkungen wieder abgeklungen sind.
  • Arzneimittel