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Probenecid Biokanol
rezeptpflichtig

Probenecid Biokanol

  • Tabletten
  • Biokanol Pharma GmbH
  • 10853117
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Beschreibung - Probenecid Biokanol

Erhöhte Harnsäurewerte im Blut, insbesondere bei: Gicht Das Arzneimittel wird vor allem gegeben, wenn diätische Maßnahmen zur Senkung der Harnsäurewerte allein nicht ausreichen. Für die Behandlung eines akuten Anfalls ist dieses Arzneimittel nicht geeignet. Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden. Art der Anwendung? Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Dauer der Anwendung? Die... mehr

Produktdetails - Probenecid Biokanol

Anwendung & Indikation Erhöhte Harnsäurewerte im Blut, insbesondere bei: Gicht Das Arzneimittel wird vor allem gegeben, wenn diätische Maßnahmen zur Senkung der Harnsäurewerte allein nicht ausreichen. Für die Behandlung eines akuten Anfalls ist dieses Arzneimittel nicht geeignet. Anwendungshinweise Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden. Art der Anwendung? Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas... mehr

Anwendung & Indikation

  • Erhöhte Harnsäurewerte im Blut, insbesondere bei:
  • Gicht
Das Arzneimittel wird vor allem gegeben, wenn diätische Maßnahmen zur Senkung der Harnsäurewerte allein nicht ausreichen. Für die Behandlung eines akuten Anfalls ist dieses Arzneimittel nicht geeignet.

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es sind keine bedrohlichen Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Behandlungsbeginn (die erste Woche der Therapie):
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene1/2 Tablette2-mal täglichzu der Mahlzeit
Folgebehandlung:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene1 Tablette2-mal täglichzu der Mahlzeit
Nach Normalisierung der entsprechenden Werte kann, in Absprache mit Ihrem Arzt, eine schrittweise Reduktion der Dosis erfolgen. Für Kinder wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert.

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette
WirkstoffProbenecid500 mg
HilfsstoffCellulose, mikrokristalline+
HilfsstoffCarboxymethylstärke, Natrium+
HilfsstoffHyprolose+
HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
HilfsstoffMagnesium stearat (pflanzlich)+

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Eingeschränkte Nierenfunktion z.B. bei Nierenschäden durch Harnsäuresteine
  • Neigung zur Bildung von Nierensteinen

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
  • Veränderungen des Blutbildes

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
  • Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Magen-Darm-Beschwerden, wie:
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Völlegefühl
  • Appetitlosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Benommenheit
  • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
    • Hautrötung
    • Hautausschlag
    • Juckreiz
  • Zahnfleischentzündung
  • Haarausfall

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Vorsicht bei Allergie gegen Sulfonamide!
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff verstärkt die Harnsäureausscheidung mit dem Urin. Dadurch sinken die Harnsäurewerte in anderen Körperflüssigkeiten, wie Blut und Gewebeflüssigkeiten, schmerzhafte Ablagerungen von Harnsäurekristallen in den Gelenken (Gicht) werden vermieden. Schon vorhandene Ablagerungen von Harnsäurekristallen werden aus ihren Depots in den Geweben herausgelöst und über die Nieren ausgeschieden. Um diesen Vorgang zu unterstützen und eine erneute Ablagerung zu verhindern, muss viel Flüssigkeit getrunken werden.
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