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Qutenza 179mg kutanes Pflaster
rezeptpflichtig

Qutenza 179mg kutanes Pflaster

  • Pflaster
  • Grünenthal GmbH
  • 06145538
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Beschreibung - Qutenza 179mg kutanes Pflaster

Nervenschmerzen, wie Nervenschmerzen bei Gürtelrose (Post-zoster-Neuralgie) Nervenschmerzen bei HIV-Erkrankung Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden. Art der Anwendung? Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen. Kleben Sie das Arzneimittel auf eine saubere, trockene und unverletzte Hautstelle auf. Zuvor reinigen Sie die betroffene Stelle. Füße: Das Arzneimittel sollte 30... mehr

Produktdetails - Qutenza 179mg kutanes Pflaster

Anwendung & Indikation Nervenschmerzen, wie Nervenschmerzen bei Gürtelrose (Post-zoster-Neuralgie) Nervenschmerzen bei HIV-Erkrankung Anwendungshinweise Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden. Art der Anwendung? Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen. Kleben Sie das Arzneimittel auf eine saubere, trockene und unverletzte Hautstelle auf. Zuvor reinigen Sie die betroffene... mehr

Anwendung & Indikation

  • Nervenschmerzen, wie
    • Nervenschmerzen bei Gürtelrose (Post-zoster-Neuralgie)
    • Nervenschmerzen bei HIV-Erkrankung

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.
Kleben Sie das Arzneimittel auf eine saubere, trockene und unverletzte Hautstelle auf. Zuvor reinigen Sie die betroffene Stelle. Füße: Das Arzneimittel sollte 30 Minuten auf der Hautstelle bleiben. Körper: Das Arzneimittel sollte 60 Minuten auf der Hautstelle bleiben. Waschen Sie nach der Anwendung gründlich die Hände. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und offenen Hautstellen.

Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel wird einmalig angewendet. Die Behandlung kann nach 90 Tagen wiederholt werden.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Einmalige Anwendung:
Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann
Erwachsene1-4 Pflaster1-4 Pflasterunabhängig von der Tageszeit
Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Entfernung ein spezielles Reinigungsgel bei.

Wirkstoffe

1. Bestandteil: kutanes Pflaster; die angegebenen Mengen sind bezogen auf 280 cm2 Pflaster = 1 Pflaster
WirkstoffCapsaicin179 mg
HilfsstoffSilicon-Klebstoff+
HilfsstoffDiethylenglycolmonoethylether+
HilfsstoffDimeticon 12500+
HilfsstoffEthylcellulose+
HilfsstoffPegoterat, siliconbeschichtet+
HilfsstoffDrucktinte weiß+
entsprichtTitandioxid+
2. Bestandteil: Reinigungsgel; die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 g Gel
HilfsstoffMacrogol 300+
HilfsstoffCarbomer 1382+
HilfsstoffWasser, gereinigtes+
HilfsstoffNatriumhydroxid+
HilfsstoffDinatrium edetat-2-Wasser+
HilfsstoffButylhydroxyanisol0,2 mg

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
    • vor Hitze geschützt
    • im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Die Pflaster müssen flach liegend im Beutel aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 2 Stunden verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
    • bei Raumtemperatur
    • im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden!
Diese Angabe gilt nur nach dem Öffnen des Beutels. Für das Gel gilt das aufgedruckte Verfalldatum.

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Offene Verletzungen, Entzündungen der Haut und Ekzeme
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
  • Bluthochdruck
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort, wie:
    • Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
    • Juckreiz
    • Hautrötung
    • Nesselausschlag
    • Hautbläschen
    • Brennen auf der Haut
    • Entzündungsreaktionen der Haut
    • Austrocknung der Haut
    • Schmerzen am Applikationsort
    • Missempfindungen
    • Wassereinlagerungen (Ödeme)
    • Wassereinlagerungen (Ödeme), vor allem an den Beinen oder Armen
    • Bluterguss
  • Übelkeit
  • Geschmacksstörungen
  • Verminderte Berührungsempfindlichkeit
  • Reizerscheinungen am Auge
  • AV-Block (gestörter Herzschlag bei der Überleitung vom Vorhof zur Kammer)
  • Pulsbeschleunigung
  • Herzklopfen
  • Bluthochdruck
  • Reizerscheinungen im Hals und im Rachen
  • Husten
  • Muskelkrämpfe
  • Muskelschmerzen in Armen und Beinen

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

Was sollten Sie beachten?
  • Vorsicht bei Allergie gegen Paprika und Cayennepfeffer!
  • Antioxidantien (z.B. Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Inhaltsstoff Capsaicin entstammt der Pflanze Cayennepfeffer. Zu der Pflanze selbst:
    • Aussehen: einjährige, etwa kniehohe Pflanze mit spitz auslaufenden, ovalen Blättern an langen Stielen an einem kahlen, etwas sparrig verzweigten Sproßspitzen. Die kleinen sternförmigen Blüten sind weiss, langgestielt und stehen meist einzeln.
    • Vorkommen: Mittelamerika, heute in allen wärmeren Ländern kultiviert
    • Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: Extrakte, Tinkturen und Salben aus der getrockneten Frucht mit Samen
Wendet man Capsaicin auf der Haut an, wird an dieser Stelle ein schmerzvermittelnder Botenstoff (Substanz P) aus Speicherbläschen ausgeschüttet. Dadurch treten zunächst brennende Schmerzen und Wärmegefühle ein. Da aber praktisch die gesamte verfügbare Menge an Substanz P auf einen Schlag verbraucht wird und der Körper einige Zeit braucht, um Nachschub zu bilden, ist man an der behandelten Stelle für diese Zeit unempfindlicher gegen Schmerzen. Außerdem regt Capsaicin durch Erweiterung kleinster Blutgefäße in der Haut die Durchblutung an. Die sich dabei entwickelnde Wärme führt zu einer Lockerung von schmerzhaft verspannter Muskulatur.
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