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RITONAVIR HEXAL 100MG FTA
rezeptpflichtig

RITONAVIR HEXAL 100MG FTA

  • Filmtabletten
  • Hexal AG
  • 14139641
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Beschreibung - RITONAVIR HEXAL 100MG FTA

In Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln: HIV-Infektionen Art der Anwendung? Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Dauer der Anwendung? Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Überdosierung? Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Missempfindungen und Nierenversagen. Setzen Sie sich bei dem... mehr

Produktdetails - RITONAVIR HEXAL 100MG FTA

Anwendung & Indikation In Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln: HIV-Infektionen Anwendungshinweise Art der Anwendung? Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Dauer der Anwendung? Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Überdosierung? Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Missempfindungen... mehr

Anwendung & Indikation

In Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln:
  • HIV-Infektionen

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Missempfindungen und Nierenversagen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dosierung

Da es sich um eine Kombinationstherapie mit anderen Arzneimitteln handelt, wird die Dosierung von Ihrem Arzt bestimmt. Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.

Wirkstoffe

Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette
WirkstoffRitonavir100 mg
HilfsstoffCopovidon+
HilfsstoffSorbitan laurat+
HilfsstoffSiliciumdioxid, hochdisperses+
HilfsstoffCalciumhydrogenphosphat+
HilfsstoffNatriumstearylfumarat6,15 mg
HilfsstoffHypromellose+
HilfsstoffTitandioxid+
HilfsstoffMacrogol 400+
HilfsstoffMacrogol 3350+
HilfsstoffHyprolose+
HilfsstoffTalkum+
HilfsstoffPolysorbat 80 (pflanzlich)+

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 120 Tage verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!

Gegenanzeigen Schwangerschaft

Was spricht gegen eine Anwendung?

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Lebererkrankungen

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
  • Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
  • Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
  • Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Neben- und Wechselwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

  • Geschmacksstörungen
  • Missempfindungen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Nervenschädigungen
  • Rachenentzündung
  • Schmerzen im Mund- und Rachenbereich
  • Husten
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Durchfall (einschließlich schwere Durchfälle mit Elektrolytstörungen)
  • Erbrechen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Juckreiz
  • Hautausschlag
  • Schwerer Hautausschlag
  • Gelenkschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Erschöpfung
  • Allgemeine Schwäche
  • Erröten
  • Hitzegefühl
  • Veränderung des Blutbildes
  • Immunologische Überempfindlichkeit
  • Nesselausschlag
  • Schwellungen im Gesicht
  • Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyceride)
  • Gicht
  • Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Flüssigkeitsmangel (Dehydratation)
  • Schlaflosigkeit
  • Angstzustände
  • Verwirrtheit
  • Aufmerksamkeitsstörungen
  • Kurzzeitige Bewusstlosigkeit
  • Krampfanfälle
  • Verschwommenes Sehen
  • Bluthochdruck
  • Niedriger Blutdruck
  • Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
  • Kältegefühl an Armen und Beinen
  • Appetitlosigkeit
  • Blähungen
  • Geschwüre im Mund
  • Blutungen im Magen-Darm-Bereich
  • Refluxösophagitis (Refluxkrankheit mit Entzündung der Speiseröhre)
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Leberentzündung
  • Anstieg der Leberwerte
  • Gelbsucht
  • Akne
  • Muskelentzündung
  • Rhabdomyolyse (Schädigung von Muskelzellen)
  • Muskelschmerzen
  • Muskelerkrankungen
  • Erhöhung bestimmter Enzymwerte (Kreatinphosphokinase)
  • Störungen beim Wasserlassen
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Verlängerte Regelblutungsdauer (Menorrhagie)
  • Fieber
  • Gewichtsverlust
  • Erhöhte Amylasewerte (Verdauungsenzym aus der Bauchspeicheldrüse)
  • Erniedrigte Schilddrüsenhormonwerte (Gesamt-Thyroxin und freies Thyroxin)
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Herzinfarkt
  • Akutes Nierenversagen
  • Erhöhte Glukosespiegel
  • Erhöhte Magnesiumspiegel

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Wichtige Patientenhinweise

Was sollten Sie beachten?
  • Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch das Arzneimittel beeinträchtigt werden. Für die Dauer der Einnahme sollten Sie deshalb zusätzliche Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen.
  • Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Ritonavir ist ein HIV-Protease-Hemmer. Die HIV-Protease ist ein Schlüsselenzym und dafür zuständig, das von der befallenen Wirtszelle produzierte Protein zu spalten. Die Hemmung des Enzyms führt zur Anhäufung unreifer, nichtinfektiöser Virus-Vorstufen. Aufgrund der stoffwechselbedingten, hemmenden Eigenschaften auf bestimmte Enzyme (CYP3A) kann Ritonavir die Aufnahme, die Verteilung, den Um- und Abbau sowie die Ausscheidung anderer Proteasehemmer verbessern.
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