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SEVOFLURAN P 100% INT ADAP
rezeptpflichtig

SEVOFLURAN P 100% INT ADAP

  • Inhalationslösung
  • Piramal Critical Care Deutschland GmbH
  • 14184937
Packungsgröße:
250 ml
150,00 €
Inhalt: 250 ml (60,00 € / 100 ml)

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Beschreibung
Der Wirkstoff des Arzneimittels ist Sevofluran, ein Inhalationsanästhetikum, das bei chirurgischen oder anderen Eingriffen zur Durchführung von Vollnarkosen verwendet wird. Es wird Ihnen als Dampf zum Einatmen verabreicht und verursacht einen tiefen Schlaf (Narkoseeinleitung). Außerdem wird es angewendet, um einen tiefen Schlafzustand mit Schmerzfreiheit aufrechtzuhalten, während dem Sie operiert werden können (Aufrechterhaltung der Narkose). Sevofluran ist eine Flüssigkeit, die in... mehr
Anwendung & Indikation Der Wirkstoff des Arzneimittels ist Sevofluran, ein Inhalationsanästhetikum, das bei chirurgischen oder anderen Eingriffen zur Durchführung von Vollnarkosen verwendet wird. Es wird Ihnen als Dampf zum Einatmen verabreicht und verursacht einen tiefen Schlaf (Narkoseeinleitung). Außerdem wird es angewendet, um einen tiefen Schlafzustand mit Schmerzfreiheit aufrechtzuhalten, während dem Sie operiert werden können (Aufrechterhaltung der Narkose).... mehr

Anwendung & Indikation

  • Der Wirkstoff des Arzneimittels ist Sevofluran, ein Inhalationsanästhetikum, das bei chirurgischen oder anderen Eingriffen zur Durchführung von Vollnarkosen verwendet wird.
  • Es wird Ihnen als Dampf zum Einatmen verabreicht und verursacht einen tiefen Schlaf (Narkoseeinleitung). Außerdem wird es angewendet, um einen tiefen Schlafzustand mit Schmerzfreiheit aufrechtzuhalten, während dem Sie operiert werden können (Aufrechterhaltung der Narkose).

Anwendungshinweise

  • Sevofluran ist eine Flüssigkeit, die in einem Verdampfer zu Dampf (Gas) umgewandelt wird. Der Dampf wird eingeatmet.

Dosierung

  • Sevofluran wird in Krankenhäusern und Operationszentren von erfahrenen Anästhesisten verabreicht. Der Anästhesist entscheidet über die zu verabreichende Menge von Sevofluran und den passenden Zeitpunkt.
  • Es wird verwendet, um vor einer Operation eine Vollnarkose einzuleiten oder um eine durch Injektion eingeleitete Vollnarkose für die Dauer der Operation aufrechtzuerhalten.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Anästhesisten, Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Wirkstoffe

Sevofluran

Gegenanzeigen Schwangerschaft

  • Informieren Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Anästhesisten, wenn Sie schwanger sind oder stillen oder vermuten, schwanger zu sein. Sevofluran darf Ihnen während der Schwangerschaft nur verabreicht werden, wenn es eindeutig erforderlich ist.
  • Sevofluran kann bei Operationen an der Gebärmutter zu erhöhtem Blutverlust führen.
  • Es ist nicht bekannt, ob Sevofluran in die Muttermilch übergeht. Daher ist bei der Anwendung bei stillenden Müttern Vorsicht geboten.
  • Das Präparat darf nicht angewendet werden
    • wenn Sie allergisch gegen Sevofluran oder ähnliche Narkosemittel sind
    • wenn Sie oder jemand in Ihrer Familie für eine sogenannte maligne Hyperthermie (rapider Anstieg der Körpertemperatur) während Narkosen anfällig sind.
    • wenn bei Ihnen bei einer früheren Narkose mit Sevofluran oder ähnlichen Narkosemitteln Nebenwirkungen auftraten, z. B. Leberbeschwerden (wie Gelbsucht), Fieber oder Veränderungen der Blutwerte.

Neben- und Wechselwirkungen

  • Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, insbesondere:
      • Arzneimittel, die auf das Herz wirken, wie z. B. Adrenalin oder Betablocker
      • Beruhigungs- und Schlafmittel (Benzodiazepine)
      • Starke Schmerzmittel, wie z. B. Morphin oder Codein
      • Muskelentspannende Arzneimittel
      • Isoniazid, zur Behandlung von Infektionen
      • Andere Narkosemittel, wie z. B. Lachgas, Propofol, Opioide (z. B. Alfentanil und Sufentanil), da Sevofluran deren Wirkung bei gleichzeitiger Verabreichung beeinflussen kann.
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Stationsarzt, das medizinische Fachpersonal oder Ihren Anästhesisten.
  • Schwerwiegende seltene Nebenwirkungen:
    • Die folgenden Nebenwirkungen sind schwerwiegend und bedürfen einer unmittelbaren medizinischen Behandlung. Das Krankenhauspersonal wird Sie während der Narkose überwachen und bei Bedarf entsprechend handeln.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal umgehend bei folgenden Reaktionen:
      • Allergische Reaktionen, die schwerwiegend sein können, wie z. B. Schwellungen des Gesichts, der Zunge und des Rachens sowie Atembeschwerden.
      • Maligne Hyperthermie (sehr hohe Körpertemperatur), die intensivmedizinische Maßnahmen erfordert und tödlich verlaufen kann. Dies kann familiär bedingt sein.
      • Erhöhte Kaliumspiegel im Blut (Hyperkaliämie), die Herzrhythmusstörungen verursachen und bei Kindern während der postoperativen Phase tödlich verlaufen können. Dies wurde vor allem bei Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen, insbesondere bei Duchenne Muskeldystrophie, beobachtet.
  • Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn bei Ihnen folgende Nebenwirkungen auftreten:
    • Sehr häufig (betrifft mehr als 1 von 10 Patienten):
      • Unruhe bei Kindern
      • Langsame Herzfrequenz
      • Niedriger Blutdruck
      • Husten
      • Übelkeit und Erbrechen
    • Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Patienten):
      • Unruhe bei Erwachsenen
      • Kopfschmerzen
      • Benommenheit, Schläfrigkeit
      • Schwindelgefühle
      • Schnelle Herzfrequenz
      • Erhöhter Blutdruck
      • Krämpfe im Rachen, Atembeschwerden
      • Übermäßiger Speichelfluss
      • Hypothermie, Schüttelfrost
      • Fieber
      • Abnormale Blutzuckerspiegel, Leberwerte oder Zahl der weißen Blutkörperchen
      • Erhöhte Fluoridwerte im Blut
    • Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1.000 Patienten):
      • Verwirrtheit
      • Herzrhythmusstörungen und abnormaler Herzschlag
      • Asthma, Aussetzen der Atmung, niedriger Sauerstoffgehalt im Blut
      • Harnverhaltung, Zucker im Urin
      • Zu hohe oder zu niedrige Anzahl der weißen Blutkörperchen
      • Abnormale Blutenzymwerte
    • Andere Nebenwirkungen (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)]
      • Krampfanfälle, vor allem bei Kindern
      • Muskelzucken
      • Flüssigkeitsansammlungen in den Lungen
      • Leberbeschwerde
      • Nierenversagen
      • Überempfindlichkeitsreaktionen, die Hautausschlag, Juckreiz, Atemnot, pfeifende Atmung und Schwellungen im Gesicht verursachen können
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Wichtige Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Ihnen Sevofluran verabreicht wird,
      • wenn Sie in der Vergangenheit bereits Vollnarkosen erhielten, insbesondere wenn sich diese über einen kurzen Zeitraum wiederholten. Das Risiko für Leberbeschwerden ist dann erhöht.
      • wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, die nicht im Zusammenhang mit Ihrer Operation stehen, insbesondere Nieren- oder Herzbeschwerden, niedriger Blutdruck, starke Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen oder Morbus Pompe bei Kindern.
      • wenn Sie an einer neuromuskulären Erkrankung, insbesondere Duchenne-Muskeldystrophie, leiden.
      • wenn Sie unter erhöhtem Hirndruck leiden, z. B. durch eine Kopfverletzung oder einen Hirntumor.
      • wenn Sie zu Krampfanfällen neigen.
      • wenn Sie schwanger sind oder stillen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Nach einer Vollnarkose sollten Sie für einen Zeitraum von mindestens 24 Stunden kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.
  • Arzneimittel